Für viele Pendler zwischen Cuxhaven, Stade und Hamburg war der gestrige Mittwoch eine echte Geduldsprobe. In Hamburg‑Neugraben wurde eine nicht transportfähige Weltkriegsgranate direkt an der Bahnstrecke entdeckt. Die Einsatzkräfte mussten den Bereich sofort sperren – mit deutlichen Folgen für die Linie start Unterelbe RE5.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
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Zwischen Buxtehude und Hamburg‑Harburg/Hauptbahnhof war die Strecke zeitweise komplett dicht.
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Züge aus Richtung Cuxhaven endeten vorzeitig in Buxtehude oder Stade.
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Auch die S‑Bahn S5 war betroffen – Ausweichmöglichkeiten gab es kaum.
Lage nach der Sprengung
Die kontrollierte Sprengung wurde am frühen Nachmittag erfolgreich durchgeführt. Danach gab der Kampfmittelräumdienst die Strecke wieder frei. Die RE5 fuhr anschließend wieder, allerdings kam es bis in den Abend hinein zu Folgeverspätungen und einzelnen Zugausfällen, weil die Fahrzeuge erst nach und nach in ihre regulären Umläufe zurückkehren konnten.
Und heute, 30. April:
Die Erholung für Pendler bleibt kurz: Seit heute laufen auf der Unterelbe‑Strecke planmäßige Bauarbeiten der DB InfraGO. Bis Mitte Mai müssen Fahrgäste zwischen Stade und Hamburg erneut mit Fahrplanänderungen und nächtlichem Ersatzverkehr rechnen.